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Symboldschungel
Wer hat denn heutzutage noch den Durchblick im Symboldschungel beim Einkaufen? Eigentlich sollen diverse Siegel einem das Leben erleichtern und helfen die geeigneten Produkte zu finden, aber wer weiß schon so genau wofür sie stehen?
Der Siegel Spiegel von Greenpeace hilft zwischen den vielen Öko- und Bio-Siegeln zu unterscheiden. Auch auf den Webseiten www.bio-siegel.de/ und http://www.allesoeko.net/ erfährt man mehr über die unterschiedlichen Bezeichnungen. Auf letzterer wird auch erklärt wie ökologischer Landbau funktioniert und welche gesetzlichen Standards heutzutage gelten.
Wer beim Waschen und Putzen darauf achten möchte, dass bei der Herstellung der Produkte auf Nachhaltigkeit gesetzt wird, der sollte auf das Siegel Sustainable Cleaning achten. Auf deren Webseite wird das Symbol folgendermaßen erläutert:
“Die Wasch- und Reinigungsmittelindustrie hat eine europaweite Initiative gestartet, die “Charter Nachhaltiges Waschen und Reinigen”. Mit der Teilnahme an der Charter bekennen sich Unternehmen zu immer nachhaltigerem Handeln. Nachhaltiges Handeln beruht auf der Balance von ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten wie z. B. Verbrauchersicherheit, Umweltschonung und Innovation.”
Um beim Einkaufen sicherzustellen, dass die Produkte fair gehandelt wurden, sollte man nach dem Fair Trade Siegel Ausschau halten. Der Verein TransFair vergibt dieses Siegel schon seit 1992 und beschreibt das Ziel des Vereins folgendermaßen:
“1992 startete der gemeinnützige Verein TransFair seine Arbeit mit dem Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern und durch den Fairen Handel ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern.”
Auf der Webseite einkaufsnetz.org von Greenpeace kann man sich in unterschiedlichen Ratgebern Tipps zum Einkaufen holen. Zum Beispiel erfährt man im Fischratgeber welchen Fisch man bedenkenlos kaufen kann, und welche Sorten schon vom Aussterben bedroht sind. Auch WWF bietet einen solchen Fischführer an. Und wer jetzt auch noch Wert darauf legt regional und saisonal einzukaufen, dem ist schon ein Stück weit geholfen.
April 13, 2010 at 4:41 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar
Ach wie gut dass niemand weiß…
Was wir heutzutage alles über unsere Nahrung so zu uns nehmen weiß keiner mehr so genau. Durch den hektischen Alltag greifen immer mehr Menschen zu Fertigkost, welche mit Farbstoffen und Geschmacksverstärkern versetz ist. Doch auch schon beim Kauf des Joghurts sollte der Verbraucher sich bewusst sein, was eigentlich die Bezeichnungen auf der Verpackung zu bedeuten haben. Aus diesem Grund habe ich hier einmal eine Liste mit interessanten Artikeln zusammengestellt, welche sich mit dem Thema Essen und Zusätze beschäftigen.
Zeit.de Artikel: Die Wahrheit über unser Essen (2009)
WDR Beitrag: Essen nach Farben (2008)
ZDF Beitrag: Wieviel Erdbeere steckt im Joghurt (2003)
Greenpeace.de: Pestizide und Lebensmittel
Zusatzstoffe-online.de
EG-Nummern für Lebensmittel-Zusatzstoffe, Konservierungsmittel
Update (23.03.2010):
Heute bin ich über zwei weitere hochinteressante Webseiten gestoßen. Zum einen ist das abgespeist.de – die foodwatch Kampagne gegen Werbelügen und Etikettenschwindel, zum anderen ist das die Webseite des Vereins foodwatch selbst. Dieser hat laut eigenen Angaben folgendes Ziel:
‘foodwatch entlarvt die verbraucherfeindlichen Praktiken der Lebensmittelindustrie und kämpft für das Recht der Verbraucher auf qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel.’
Sehenswert ist auch das dort zu findende Video zur Nährwert-Ampel:
März 16, 2010 at 3:49 nachmittags Hinterlasse einen Kommentar