Archiv für Juni 2008

Dies geht raus an alle meine Player… #1

Juni 29, 2008

Mit wachsender Verbreitung von Betriebssystemen hat auch die Zahl der Dateiformate zugenommen. Zwar gibt es Standards die helfen sollen in der Masse an Formaten Einheitlichkeit zu schaffen, aber trotzdem fällt es schwer den Überblick zu behalten. Noch schwieriger ist es für alle Formate immer das passende Programm zur Hand zu haben. Mittlerweile haben sich bei mir diverse Player für Audio und Video angesammelt. Deshalb versuche ich heute mal die Frage zu klären: Wofür habe ich die eigentlich?

Anfangen werden wir also erstmal mit den Programmen die standardmäßig unter Mac OS X installiert sind. Da wäre zum einen iTunes für die Musikverwaltung, Quicktime für das Abspielen von Videos und der DVD Player.

iTunes

iTunes Screenshot

iTunes Screenshot mit dem iTunes Store

Mit iTunes kann man zuallererst Musikdateien verwalten. Zudem integriert es auch den iTunes Store, indem man sich online mit neuer Musik oder neuen Videos versorgen kann. Das Programm ermöglicht ebenfalls die Verwaltung von Podcasts und die Nutzung von Internetradio. Ein Multitalent also.

Irgendwann habe ich angefangen meine Musiksammlung auch zu digitalisieren und mit iTunes zu verwalten. An sich eine schöne Sache, da man mittlerweile zum Beispiel seine CDs per „Coverflow“ durchsuchen kann und etliche grafische Plugins zur Verfügung stehen, die zur Musik ablaufen. Allerdings hatte ich immer wieder Probleme, zum Beispiel, dass ich nach einer Neuinstallation alle Dateien neu importieren musste und manche Änderungen die ich eingegeben hatte einfach nicht mehr vorhanden waren. Dazu kommt, dass iTunes recht langsam ist und bei einer großen Musiksammlung schon eine Weile zum Starten braucht.

Sehr praktisch finde ich die Suchfunktion die gerade bei vielen Dateien sehr hilfreich ist und die Erstellung von „intelligenten Wiedergabelisten„, die automatisch die passende Musik zusammensuchen z.B. von einem speziellen Künstler oder nach Genre sortiert usw.

Unterstützte Dateiformate:

MP3, AAC, Apple Lossless, AIFF, WAV

URL:

iTunes Download

iTunes Funktionsübersicht

Wikipedia Eintrag zu iTunes

Plugins für iTunes

Aktuelle Version: 7.6

QuickTime

QuickTime Screenshot

Mit QuickTime kann man die gängigsten Videoformate abspielen. Trotzdem ist es sinnvoll sich einige Plugins zuzulegen, wie zum Beispiel Flip4Mac, welches es ermöglicht WMV Dateien abzuspielen. Außerdem kann man mit dem Perian Plugin fast alle Dateiformate abspielen, auch solche die nicht nativ von QuickTime unterstützt werden wie DivX.

QuickTime Screenshot im Vollbildmodus

Wer allerdings viele Zusatzfunktionen sucht, der sucht vergebens. Außer dem Abspielen von Audio- und Videodateien bietet QuickTime keine Funktionen. Wer mehr will muss erst QuickTime Pro erwerben, welches beispielsweise zusätzliche Editierfunktionen zur Verfügung stellt.

Unterstützte Dateiformate (unvollständige Liste):

Video: MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, AVI, MOV, Flash

Audio: MP3, AAC, WAV, AIFF, MIDI

URL:

QuickTime Download

Wikipedia Eintrag zu QuickTime

Perian Plugin

Flip4Mac Plugin

Aktuelle Version: 7.5

DVD Player

DVD Player

DVD Player Screenshot

Mit dem DVD Player lassen sich wie der Name ja schon verrät DVDs abspielen. Das funktioniert bei mir auch einwandfrei. Zu beachten gibt es nicht viel, außer das beim ersten Start der Ländercode angegeben werden muss, mit welchem die DVDs abgespielt werden sollen. Für Deutschland ist das der Regionalcode 2.

DVD Player Vollbild

DVD Player Screenshot im Vollbildmodus

URL:

DVD Player Download

DVD Player Update 4.6.1

Ländercode für DVDs

Aktuelle Version: 4.6.1

Da wird einem Hören und Sehen vergehen…

Juni 11, 2008

Gestern bin ich auf eine interessante Seite zum Sprachen lernen gestoßen. Die Webseite mit dem Titel LanguageGuide.org vermittelt Vokablen mit Hilfe von Bildern und den dazu von „native speakern“ vorgesprochenen Namen. Gerade bei schwer zu erlernenden Lauten, wie beispielsweise im Japanischen, ist es sehr hilfreich die richtige Aussprache von einem Muttersprachler zu hören.

LanguageGuide.org Screenshot

Der Screenshot oben zeigt die Ansicht um Mandarin-Chinesisch zu lernen. Die Texte sind komplett auf Chinesisch, aber wer über die Links fährt, erhält die deutsche Übersetzung (s. roter Kasten im Screenshot).

LanguageGuide.org Screenshot

Wenn man zum Beispiel die chinesischen Zahlen lernen will, landet man auf der Seite, die oben im Screenshot zu sehen ist. Dort wird sobald man über eine der Zahlen fährt das Wort eingeblendet (im Chinesischen zusätzlich mit der Lautschrift) und die Zahl vorgelesen. Dies kann man beliebig oft wiederholen.

Die deutsche Version der Seite ermöglicht das Erlernen folgender Sprachen:

  • Deutsch
  • Englisch
  • Französisch
  • Spanisch
  • Portugiesisch
  • Italienisch
  • Russisch
  • Hebräisch
  • Arabisch
  • Mandarin-Chinesisch
  • Japanisch

URL: http://www.languageguide.org/

Sprachen lernen mit iFlash

Juni 3, 2008

Um Sprachen zu lernen kennt man von früher noch die allseits beliebten Karteikarten, mit denen fleißig Vokabeln gebüffelt wurden. Heutzutage im Computerzeitalter gibt es neue Möglichkeiten mit einem alt bewährten System zu arbeiten. Es gibt verschiedene Programme um am Rechner Sprachen zu lernen, eines davon möchte ich heute vorstellen. Es heißt iFlash und erinnert also auch vom Namen her an die Karteikarten (engl. flashcard = Lernkarte) von früher.

Karteikarten am Computer

Das Programm iFlash aus dem Hause Loopware liegt zur Zeit in Version 2.7.6 vor.  Die Programmoberfläche ist auf englisch. Die zu lernenden Begriffe können auf einer Vorder- und Rückseite eingetragen werden, also wie auf Karteikarten, und lassen sich auch in verschiedene Kategorien einteilen. Theoretisch lassen sich übrigens auch mehr als zwei Seiten definieren. Die einzelnen Begriffe lassen sich über einen Inspektor weiter bearbeiten. Beispielsweise kann Sprache aufgenommen werden um die Aussprache zu verinnerlichen oder es können Bilder anhängt werden um die Bedeutung eines Begriffs zu erklären.

iFlash Screenshot

Diashow zur Lernsteigerung

Um die Vokabeln zu lernen, lassen sich diese mithilfe einer Slideshow (engl. slideshow = Diashow), abfragen (siehe untenstehende Abbildung). Die Slideshow lässt sich mithilfe von Tastaturkürzeln einfach steuern. Den Karten kann ein Zähler zugewiesen werden, der festhält welche Karten man schon weiß. Es gibt noch einige Möglichkeiten die Slideshow den eigenen Bedürfnissen anzupassen, wie zum Beispiel:

  • Karten in zufälliger Reihenfolge abfragen
  • Nur nach Vorder- oder Rückseite abfragen oder wechselnd
  • Anzahl der abzufragenden Karten beschränken

iFlash Slideshow

Unterwegs ohne Computer

Die Karten lassen sich übrigens auch ausdrucken um unterwegs zu lernen. Wer über einen iPod verfügt, kann die Karten auch gleich auf das Gerät übertragen. Mittlerweile können auch immer mehr Handys mit dem .txt Format, einem Standard-Textformat, umgehen. Mein W910i von Sony Ericsson zum Beispiel hat mir meine als .txt exportierte Datei einwandfrei dargestellt.

iFlash Druckoptionen

Zusammenfassung

Mit iFlash kann man einfach Vokabeln lernen. Eine hilfreiche Unterstützung ist dabei auch, sich die von anderen Benutzern zur Verfügung gestellte Karten herunterzuladen. Diese sind aber in der Regel englischsprachig. Selbstverständlich kann man auch andere Dinge als Vokabeln in iFlash notieren, besonders geeignet ist das Programm meiner Ansicht nach aber um Sprachen zu lernen.

Um am Computer Sprachen zu lernen finde ich iFlash wirklich super praktisch. Nicht nur, dass ich meine Vokabeln dort sehr geschickt mit Hilfe der Slideshow lernen kann und meinen Lernstand überwachen kann, ich kann auch sehr geschickt nach Wörtern suchen.

Der Preis von 14.95$ ist erträglich. Wem das trotz allem noch zu teuer ist, der kann auch einmal eine der kostenlosen Alternativen testen wie Ebbinghaus oder ProVoc. Bisher habe ich mich mit diesen Alternativen noch nie ernsthaft auseinandergesetzt, da ich schon länger mit iFlash arbeite und immer zufrieden war. Das Programm lief bei mir bisher immer stabil.

URLhttp://loopware.com/iflash/

Preis: 14.95 $